Erklärung der Codes Tunnelcodes sollen die Durchfahrt bestimmter Gefahrgüter einschränken und Risiken senken. Deshalb müssen Fahrer und Disponent vor jeder Tour prüfen, ob das Fahrzeug einen Tunnel passieren darf. Die drei Hauptgefahren Explosion, Freiwerden giftiger Gase oder flüchtiger giftiger flüssiger Stoffe sowie Brände sind in den fünf Tunnelkategorien A bis E zusammengefasst: A Keine Beschränkung für die Beförderung gefährlicher Güter. B Beschränkungen für gefährliche Güter, die zu einer sehr großen Explosion führen können. C Beschränkungen für gefährliche Güter, die zu einer sehr großen Explosion, einer großen Explosion oder einer umfangreichen Freisetzung giftiger Stoffe führen können. D Beschränkungen für gefährliche Güter, die zu einer sehr großen Explosion, einer großen Explosion, einer umfangreichen Freisetzung giftiger Stoffe oder zu einem großen Brand führen können. E Beschränkungen für alle Gefahrgüter mit Ausnahme der UN-Nummern 2919, 3291, 3331, 3359 und 3373. Für Fahrzeuge, die mit unterschiedlichen Gefahrgütern beladen sind, gilt immer der restriktivste Tunnelcode. Die Angabe des Tunnelcode ist lt. ADR 5.4.1.1.1 und 8.6 zwingend in den Beförderungsdokumenten des Absenders anzugeben und zu erlesen. Disponent und Fahrer müssen den strengsten Tunnelbeschränkungscode aus den Beförderungspapieren ablesen. Fehlt diese Angabe, müssen sie den Code aus der Tabelle A des ADR heraussuchen. Steht dort ein »-«, darf das Fahrzeug alle Tunnel befahren.  Partner :  ______________________ Wählen Sie ihre Sprache choose your language GLL Gefahrgut Ladungssicherung & Logistic GmbH - Ulzburger Strasse 42b - 22399 Hamburg - Tel.: +49 (0)40 3596 1914 - Fax: +49 (0)40 3596 0864